Team

Team

Unser Team

Wir, das Team der Rituellen Tanzpädagogik, verstehen unsere Arbeit als Prozess der Selbstreflexion und Weiterbildung.
Wir entwickeln uns von innen nach außen: Was wir in unseren Räumen vermitteln, leben und prüfen wir auch in unserer Teamkultur. Dafür reflektieren wir unsere Haltungen, Rollen, Kommunikation und Verantwortlichkeiten.
Wir betreiben diese Bewusstseinsarbeit aktiv und kontinuierlich. Als Team und auch individuell nehmen wir regelmäßig Coaching und Supervision in Anspruch.
So stärken wir die Grundlage unserer Arbeit in der Rituellen Tanzpädagogik.
Alba Darabi Ialorixá
Patroness of Ritual Dance Pedagogy

Alba Cristina Soares, bekannt als Mãe Darabi, ist Ialorixá und Priesterin des Terreiro Ilê Axé Odé Omopondá Aladê Ijexá. Seit über dreißig Jahren ist sie eine bedeutende Persönlichkeit in der kulturellen, sozialen und spirituellen Landschaft des brasilianischen Nordostens.

Als Priesterin, Schauspielerin, Autorin und spirituelle Beraterin verbindet sie afro-brasilianische Spiritualität, künstlerischen Ausdruck und soziales Engagement. Sie wirkte in zahlreichen Filmen, Serien und Telenovelas mit und arbeitete auf der Bühne mit international renommierten Künstler:innen aus Bahia zusammen. Zudem war sie Mitglied der Theatergruppe Em Cena.

Seit 2015 reist Mãe Darabi regelmäßig nach Europa. Dort hält sie Vorträge über die Kosmologie afro-brasilianischer Traditionen, insbesondere des Candomblé, gibt spirituelle Beratung und unterstützt soziale Frauenprojekte weltweit.

Für die Rituelle Tanzpädagogik ist Mãe Darabi eine wichtige spirituelle Bezugsperson, Mentorin und Autorität für die Arbeit mit den Orishas. Sie begleitet und stärkt unsere Arbeit durch ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre spirituelle Verankerung in der afro-brasilianischen Tradition.

Mit Stephanie Bangoura und dem Verein Tanz der Kulturen e.V. verbindet sie eine gemeinsame spirituelle und philosophische Grundlage: das Verständnis der Welt als beseelt, verbunden und getragen von der Kraft der Orishas — von der Göttlichkeit im Menschen und der Menschlichkeit der Gottheiten.

Diese stärkende Sicht auf Spiritualität unterstützt einen sozial-politischen Wandel hin zu einer gerechteren Gesellschaft, in der Menschen als gleichwürdige Wesen betrachtet werden. Sie steht für eine feministische Kultur, die Unterschiede anerkennt, Würde schützt und Gemeinsamkeit betont.

Autorin des Buches:
The Power of the Leaves: Axé Baths

Protagonistin des Dokumentarfilms:
YouTube-Dokumentation ansehen

Stephanie Bangoura
Founder & Artistic Director

“Ich danke all denen, die mir vor mir da waren und von denen ich lernen durfte: Luisa Francia, Susanne Wenger, Monika Ahoulou, Letieres Leite, Khadim Badji, Joe Coli und all die anderen Meister und Meisterinnen.

Mir ist bewusst, dass wir nicht alle die gleichen Voraussetzungen haben, uns weiterzubilden und unsere Arbeit zu präsentieren. Mögen ich und die Rituelle Tanzpädagogik einen Beitrag leisten, um eine gerechtere, gemeinsamere Welt zu schaffen.”

 

  • Gründerin und Ausbilderin der Rituellen Tanzpädagogik

  • Zwischen den Welten lebende, leidenschaftliche und freiheitsliebende Tänzerin. Über 20 Jahre Tanz-Praxis und Leben in den afrikanischen Kulturhauptstädten Dakar (Senegal), Salvador (Brasilien), Havanna (Kuba), Paris (Frankreich) und New York. Ausbildung in Gestalttherapie, Tanztherapie, Traumatherapie (NARM), Capoeira, Salsa, Yoga, Qi-Gong, Bioenergetik, Pilates, Gyrokinesis, TaKeTiNa, Rhythmik, Psychomotorik, Musiktherapie und Stimmbildung.

  • Tanz-Forscherin und Performerin mit 10 Jahren Studium der afrikanischen Mandinka-, Yoruba- und Vodun- Traditionen. 

  • Master of Arts, Universität Salvador, Bahia, Brasilien. Entwicklerin eines animistisch-humanistischen Ansatzes in der Tanztherapie und Tanzpädagogik. Hinterfragen, Aufdecken und Transformieren von folkloristischen Stereotypen.

  • Autorin des Lehrbuchs „Rituelle Tanzpädagogik – die Kunst, Gemeinschaft zu tanzen“ (Athena Verlag 2025).

Vernetzerin von Kulturen, Disziplinen und Menschen: Kooperationen mit verschiedenen Universitäten: African Studies, Anthropologie, Psychologie, Pädagogik, soziale Arbeit, Performance Studies und Ausbildungsinstituten in Tanztherapie, Gestalttherapie, Psychotherapie und Coaching in Europa, Afrika und Lateinamerika.

Irene Appiah
Patroness of Tanz der Kulturen

Die Juristin und Hamburger Politikerin, Bildungsreferentin der Behörde für Schule und Berufsbildung, Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg – aktuelle Europa Gemeinderätin – setzt sich mit Herz für die Förderung interkultureller Verständigung, Kooperationen mit Afrika, Förderung von Frauen und Partizipation von Minderheitengruppen ein.

Irene Appiahs Wirken in der Vernetzung mit der Black Community, Sichtbarkeit auf der politischen Bühne und ihre vereinzelten Live-Auftritte bereichern nicht nur unsere performativen Bildungsveranstaltungen, sondern stärkt auch das Fundament unserer Mission, die gemeinschaftsbildende Kraft von Tanz mit afrikanischer Livemusik weltweit zu zelebrieren.

Wir sind stolz und dankbar, Irene Appiah als Schirmherrin an unserer Seite zu wissen und freuen uns darauf, gemeinsam die verbindende Kraft des Tanzes zu erkunden.

Massa Dembélé
Griot of Ritual Dance Pedagogy

Massa Dembélé ist Multi-Instrumentalist, Sänger und Griot. Als Griot lernte Massa Balafon, Ngoni und Djembe von Kindesbeinen an in seiner Familie. Später vertiefte er sein Spiel bei dem Djembe-Meister Adama Dramé.

Massa singt in Mandinka, Babwa, Diola, Französisch und Deutsch — mit eigenen Kompositionen ebenso wie mit traditionell westafrikanischen Liedern. Durch seine Musik spricht er die Tanzenden unmittelbar an und schafft einen lebendigen Dialog zwischen Rhythmus, Stimme und Bewegung.

„Ich liebe Musik, wenn ich sie teilen kann und sie andere Menschen berührt. Wir brauchen die Musik, um uns zu fühlen und unseren sensiblen Gefühlen einen Raum zu geben.“

Maïmouna Jallow
Creative Lead of SnakeAwake

Afro-zentrik Aktivistin Maïmouna Jallow ist eine multidisziplinäre Künstlerin, Storytellerin, Regisseurin, Autorin, Content-Erstellerin und Pädagogin. Ihre Arbeit verbindet Storytelling, Performance, Film, Literatur, Kommunikation und transkulturelle Kunst. Mit ihrer künstlerischen Sprache eröffnet sie Räume, in denen Geschichten körperlich, emotional und gemeinschaftlich erfahrbar werden.

In der Rituellen Tanzpädagogik spielt das Erzählen von Geschichten, Mythen und inneren Bildern eine zentrale Rolle. Maïmounas Arbeit erweitert diesen Ansatz durch ihre langjährige Erfahrung in afrikanischer Erzählkunst, performativer Kommunikation und ritueller Bühnenpräsenz. Gemeinsam mit Stephanie Bangoura entwickelt sie seit 2023 das Konzept der rituellen Performance SnakeAwake.

Künstlerischer Hintergrund

Im Jahr 2021 veröffentlichte Maïmouna Jallow ihren Debütfilm “Tales of the Accidental City”, einen experimentellen Spielfilm, der mehrere Auszeichnungen erhielt, darunter den Publikumspreis beim Festival Cine Invisible in Bilbao, Spanien.

Sie ist außerdem Autorin des Kinderbuchs “I’m the Colour of Honey” und Herausgeberin der Anthologie “Story Story, Story Come”, in der zwölf afrikanische Volksmärchen neu interpretiert werden. Ihre Arbeit zeigt, wie traditionelle Geschichten zeitgenössisch erzählt und für neue Generationen zugänglich gemacht werden können.

Als Bühnenkünstlerin tourte Maïmouna mit ihrer One-Woman-Adaption von Lola Shoneyins Roman “The Secret Lives of Baba Segi’s Wives” durch vier Kontinente.

Storytelling, Kommunikation & Bildung

Maïmouna Jallow gibt Workshops und Meisterkurse zu Storytelling, Kommunikation und kreativer Ausdruckskraft. Sie arbeitet mit internationalen Organisationen, Kulturinstitutionen und zivilgesellschaftlichen Initiativen zusammen.

Zu ihren Kooperationspartnern gehören unter anderem CEWARN-IGAD, der YouTube Black Voices Fund, das ArtXchange-Programm des International Committee for the Development of Peoples, der Global Survivors FundOxfam und der African Women’s Development Fund.

Sie entwickelte Kommunikationsstrategien für Programme von Organisationen wie Dfid und der Ford Foundation und leitete große internationale Projekte, darunter einen Millionen-Dollar-Zuschuss der Bill & Melinda Gates Foundationfür die African Media Initiative.

Sie ist außerdem Autorin von “Flipping the Script”, einem Kommunikationshandbuch für Frauenrechtsorganisationen.

Verbindung zur Rituellen Tanzpädagogik

Seit 2023 arbeitet Maïmouna Jallow mit Stephanie Bangoura an SnakeAwake, einem Konzept für rituelle Performance. In dieser Zusammenarbeit verbinden sich Rituelle Tanzpädagogik, Storytelling, Stimme, Körper, Musik und archetypische Bilder zu einer zeitgenössischen Performancepraxis.

Maïmounas künstlerischer Zugang stärkt besonders die narrative und performative Ebene der Rituellen Tanzpädagogik: Geschichten werden durch Körper, Stimme, Rhythmus und Präsenz verkörpert. So entsteht ein lebendiger Raum für Ausdruck, Transformation und gemeinschaftliche Erfahrung.

Weitere Tätigkeiten

Zuvor arbeitete Maïmouna Jallow als Produzentin für den BBC World Service sowie als regionale Kommunikationsbeauftragte für Ärzte ohne Grenzen / Médecins Sans Frontières in der Region Horn von Afrika.

Sie sitzt in den Beiräten von This is Africa und Wiriko und hat einen Masterabschluss in Afrikanischer Literatur von der SOAS, University of London.

Temmie Ovwasa
Artistic Allies

Temmie Ovwasa ist eine multidisziplinäre Künstlerin, Queer-Aktivistin, Sängerin, Songwriterin, Dichterin, Produzentin, bildende Künstlerin und Multi-Instrumentalistin. Ihre Arbeit verbindet Musik, Poesie, visuelle Kunst und politisches Bewusstsein zu einer kraftvollen künstlerischen Sprache.

Ihre Kunst gibt den Erfahrungen, Kämpfen und Stärken von Menschen aus marginalisierten Gemeinschaften in Nigeria Ausdruck. Dabei schafft Temmie Räume für Selbstermächtigung, Sichtbarkeit und Würde — besonders für Frauen, queere Menschen und Menschen, die außerhalb normativer Zuschreibungen leben.

Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit steht die Überzeugung, dass Frauen, queere Menschen und marginalisierte Stimmen Raum einnehmen dürfen und müssen. Diese Haltung prägt alles, was Temmie erschafft: ihre Musik, ihre Texte, ihre Bilder und ihre öffentliche Präsenz.

Temmie Ovwasa veröffentlichte Nigerias erstes offen queeres Album und setzte damit ein wichtiges künstlerisches und politisches Zeichen für Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und kreative Freiheit.

Mit Stephanie Bangoura, der Rituellen Tanzpädagogik und SnakeAwake arbeitet Temmie auf verschiedenen Ebenen eng zusammen. Die Verbindung entsteht aus einem gemeinsamen Interesse an Körper, Stimme, Ritual, Erinnerung, Identität und den spirituellen Wurzeln der Yoruba-Kultur.

Über die Zusammenarbeit mit Stephanie Bangoura sagt Temmie:

“Stephanie’s work connects me with parts of my Yoruba roots that I’m learning to validate on a scale that’s deeper than geographical location.”

Diese Verbindung macht Temmie zu einer wichtigen künstlerischen Verbündeten der Rituellen Tanzpädagogik: als Stimme, als politische Künstlerin und als kreative Kraft, die persönliche Erfahrung, kulturelle Erinnerung und gesellschaftliche Veränderung miteinander verbindet.

Letieres Leite
Mentor of Ritual Dance Pedagogy

Letieres Leite war ein international renommierter afro-brasilianischer Komponist, Arrangeur, Saxophonist, Musikpädagoge und Gründer des Orchesters Rumpilezz. Als schwarzer Künstler aus Salvador da Bahia war er tief verwurzelt in der musikalischen, spirituellen und rituellen Welt des Candomblé und der Orisha-Tradition.

Für die Rituelle Tanzpädagogik war Letieres Leite Mentor, künstlerischer Berater und wichtige Inspirationsquelle. Seit der Begegnung mit Stephanie Bangoura im Jahr 2006 in Salvador begleitete er ihre künstlerische Forschung zur zeitgenössischen Umsetzung afrikanischer Tanzrituale. Seine Arbeit verband afrikanische Rhythmusstrukturen, afro-brasilianische Musik, Jazz, Spiritualität und körperliches Lernen auf einzigartige Weise.

Afro-brasilianische Musik, Ritual und Körperwissen

Letieres Leite verstand Rhythmus nicht nur als Musik, sondern als lebendiges Körperwissen. Seine Forschung zu westafrikanischen und afro-baianischen Rhythmusstrukturen zeigt eine tiefe Verbindung zwischen Musik, Bewegung, Ritual, Gemeinschaft und spiritueller Erfahrung.

Diese Verbindung ist auch ein zentrales Fundament der Rituellen Tanzpädagogik: Tanz, Rhythmus, Stimme und Ritual werden als ganzheitliche Lern- und Erfahrungsräume verstanden. Die afrikanischen und afro-diasporischen Prinzipien von Wiederholung, Improvisation, Präsenz und Gemeinschaft werden zeitgenössisch übersetzt und für Pädagogik, Tanztherapie, Performance und Gruppenarbeit zugänglich gemacht.

Orchester Rumpilezz und afro-baianische Klangwelten

Im Jahr 2006 gründete Letieres Leite das international gefeierte Orkestra Rumpilezz. Das Orchester verbindet afro-baianische Perkussion, Candomblé-Rhythmen und Jazz zu einer kraftvollen zeitgenössischen Musiksprache. Damit wurde Letieres Leite zu einer der wichtigsten Stimmen der afro-brasilianischen Musik und zu einem Botschafter afrikanischer Klangästhetik weltweit.

Er arbeitete unter anderem mit bedeutenden Künstler:innen wie Maria Bethânia, Caetano Veloso, Gilberto Gil, Lenine, Elza Soares, Daniela Mercury, Carlinhos Brown, Olodum, Hermeto Pascoal, Naná Vasconcelos und vielen weiteren Musiker:innen zusammen.

Pädagogisches Erbe

Als Musikethnologe, Forscher und Ausbilder entwickelte Letieres Leite mit dem Universo Percussivo Baiano eine körpernahe und kreative Unterrichtsmethode, um die Komplexität afro-baianischer und westafrikanischer Rhythmik erfahrbar zu machen.

Sein pädagogisches Wirken war immer auch sozial und politisch: Mit dem Instituto Rumpilezz und dem Jugendprojekt Rumpilezzinho schuf er Bildungsräume für junge Musiker:innen in Bahia. Seine Arbeit stärkte die Sichtbarkeit afrikanischer Wurzeln in der brasilianischen Kultur und setzte ein kraftvolles Zeichen gegen Rassismus und kulturelle Ausgrenzung.

Verbindung zur Rituellen Tanzpädagogik

Letieres Leite ist mit Tanz der Kulturen und der Rituellen Tanzpädagogik philosophisch, künstlerisch und pädagogisch eng verbunden. Seine Verwurzelung in der Orisha-/Candomblé-Tradition, seine Kenntnis afrikanischer Rhythmussprachen und sein Verständnis von Musik als spiritueller und sozialer Kraft haben die Entwicklung der Methode wesentlich inspiriert.

Für Stephanie Bangoura war Letieres Leite Freund, Mentor und künstlerischer Wegbegleiter. Sein musikalisches Erbe lebt in der Rituellen Tanzpädagogik weiter — überall dort, wo Rhythmus, Körper, Stimme, Ritual und Gemeinschaft zu einem lebendigen Erfahrungsraum werden.

Rituelle Tanzpädagogik

Miriam Del Barrio Escola
Ritual Mandinka Dance Therapy

Miriamba ist ausgebildet in Gestalttherapie, in Mandinka Tanz- und Musiktraditionen und lebt in Hamburg, Barcelona und der Casamance

 

12 Jahre lernte sie Mandinka- Tanz und Musiktraditionen mit dem Meister Paty Momar Thioune. Die Tänzerin und Perkussionistin entwickelte einen eigene Methode, die auf der Verkörperung der komplexen Polyrhythmen aus Westafrika basiert: Rhythmologie

Christina Rosa, Fanny Heuten, Vincent Harisdo, Koffi Koko sowie die Tänzer:innen von Foret Sacrée, der traditionellen Performance Gruppe der Casamance, sind ihre Lehrer:innen im afrikanischen und zeitgenössischen Tanz.

 

Miriam, Gründerin und Künstlerische Leitung der Kulturorganisation Afro Alamuta in Barcelona und dem Artistic Center in Casamance (CASA), Senegal veranstaltet regelmäßige Tanzreisen zwischen der lokalen Bevölkerung und internationalen Künstler:innen.

 

Als Pionierin in Europa in Dunduns Dance choreografiert und unterrichtet sie Tanzperformances. 

 

„Die Rituelle Tanzpädagogik mit Stephanie ist mein beruflicher Lebensweg. Seitdem ich diese effektive Methode lerne, wachse ich ständig als Mensch, Tänzerin und Gruppenleiterin” 



Anna Lenz
Ritual Dance Pedagogy

Der Tanz mit der Trommel hat mein Leben verändert. Mich selbstbewusst gemacht und meinen ganz eigenen Ausdruck hervorgebracht und gestärkt. Die Ausbildung in Ritueller Tanzpädagogik bei Stephanie Bangoura war ein großer Schlüssel im Hinblick auf meine persönliche Entwicklung und hat mir meine Passion offenbart: den Tanz als Medizin, Kraftquelle und heiliges Tool zu nutzen und mich an meine Begeisterung für Themen der Weiblichkeit, Archetypen, Ur-Kraft, Sinnlichkeit und Schwesternschaft erinnert.


Meine Tanzrituale sind speziell für Frauen ausgerichtet, da in dieser Zusammenkunft wahre Magie passieren kann. Die Individualität und Schönheit, Kraft und Ausstrahlung jeder einzelnen Frau zu sehen und ihr dafür im “danse individuelle” Raum zu geben ist, was mich tief berührt.

 

Tanz war und ist meine Therapie und ich begegne Wundern und Heilung, wenn ich den Impulsen meines Körpers folge und altem Schmerz Ausdruck verleihen und ihn loslassen darf. Als nicht “professionelle Tänzerin” gibt mir die Rituelle Tanzpädagogik eine neue und sehr heilsame Perspektive auf Tanz, die fernab von Leistungsdenken und perfektionierter Form ihre Erfüllung findet.

 

 

 

 

 

Katharina Oberlik
Ritual Dance and Theatre

Katharina Oberlik ist Regisseurin, Performerin und Dozentin mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Performance, sozial relevanten Theaterformen und interkultureller Körperarbeit. Sie war Mitgründerin des weiblichen Performancekollektivs She She Pop, arbeitete viele Jahre mit dem transnationalen Jugend-Ensemble Hajusom und gründete in Hamburg die ghettoakademie mit dem postmigrantischen Ensemble Inner Rise.

Als Dozentin unterrichtet sie zeitgenössische Performance an der HfMT Hamburg und der ADK Ludwigsburg. Ihre künstlerische Arbeit verbindet Performance, Körper, Stimme, gesellschaftliche Themen und kollektive Prozesse.

Katharina Oberlik bringt umfassende Erfahrungen aus interkulturellem Tanz, Körperarbeit, Tanzsoziotherapie und transformativen Workshop-Formaten mit. In der Zusammenarbeit mit Stephanie Bangoura war sie wesentlich an der konzeptionellen Verfeinerung der Rituellen Tanzpädagogik und des Performance-Projekts SnakeAwake beteiligt. Dabei brachte sie wichtige Impulse zu kultureller Sensibilität, zeitgenössischer Performance und kollektiver Dramaturgie ein.

Sie ist tief berührt von der heilenden Kraft der Rituellen Tanzpädagogik und ihrem Potenzial, Verbindung, Gemeinschaft und körperliche Präsenz erfahrbar zu machen.

„Ich brauche den Tanz, um lebendig zu bleiben. Ich bin überzeugt, dass die Rituelle Tanzpädagogik das Potenzial hat, Trennung zu überwinden und getanzte Gemeinschaft erfahrbar zu machen.“





Katrin Sturm
Ritual Dance Pedagogy

 

Katrin Sturm ist freiberufliche Trainerin, Dozentin und kreative Sozialpädagogin mit Schwerpunkt auf Lebendigkeit, Kreativität, Resilienz und Persönlichkeitsentwicklung. Ihre Arbeit verbindet Tanz, achtsame Körperarbeit, Trommeln, Theater, systemisches Coaching, Mediation, Erlebnispädagogik, Permakultur und Teambuilding.

2019 absolvierte sie die Ausbildung in Ritueller Tanzpädagogik mit Live-Musik bei Stephanie Bangoura. Seitdem leitet sie eigene Tanzworkshops und Tanzkurse in Dortmund, Bochum, Datteln, Recklinghausen und Herne.

In ihrer Arbeit verbindet Katrin Sturm afrikanische Tanzbewegung, Körperausdruck, kreative Seminarmethoden und gruppendynamische Prozesse. Sie begleitet Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, das eigene Potenzial zu entdecken, Selbstbewusstsein zu stärken und Gemeinschaft lebendig zu gestalten.

Die Rituelle Tanzpädagogik ist für sie ein wichtiger Zugang, um Menschen in ihre Kraft, Lebendigkeit und Eigenverantwortung zu begleiten. Im Zentrum steht die Frage, wie ein gutes Miteinander entstehen kann — durch Bewegung, Achtsamkeit, Kreativität und gegenseitige Unterstützung.

„Lust auf Leben zu wecken bedeutet für mich, das Leben mit allem, was ist, zu bejahen und die eigene Lebendigkeit auszuleben.“

 

 

 

Alice Völlings
Ritual Dance Pedagogy

Alice Völlings ist Tanzpädagogin mit langjähriger Erfahrung in westafrikanischem Tanz, Ritueller Tanzpädagogik, Yoga, Meditation und kreativer Körperarbeit. Seit ihrer Kindheit begleitet sie der Tanz — zunächst durch klassisches Ballett, Jazz Dance und Modern Dance, später durch eine Musical-Ausbildung in Berlin.

1997 kam der westafrikanische Tanz in ihr Leben und wurde zu einem zentralen Weg. Sie studierte intensiv bei verschiedenen Lehrer:innen, unter anderem bei Joseph P. Cooksey, Koffi Kôkô, Elsa Wolliaston und Germaine Acogny in Köln, Bonn, Düsseldorf, Paris und Dakar.

In über 20 Jahren Unterrichtserfahrung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Kursen, Workshops, Schulprojekten und Bühnenarbeiten erforscht sie, was Menschen miteinander verbindet: Rhythmus, Atem, Bewegung, Freude, Verletzlichkeit, Präsenz und die gemeinsame Erfahrung im Kreis.

Die Rituelle Tanzpädagogik hat Alice Völlings neue Dimensionen im Tanz eröffnet. Sie erlebt sie als heilsamen Weg, der Körper, Ausdruck, Gemeinschaft und innere Bilder miteinander verbindet. Heute gibt sie diese Erfahrungen in ihren eigenen rituellen Tanzworkshops in Köln weiter.

„Jeder Tanz im Ritual mit Stephanie hat mich weicher und stärker gemacht. Heute gebe ich diese Erfahrung in meinen eigenen rituellen Tanzworkshops in Köln weiter.“

 

 

 

 



Kreative Pädagogik

Birke Knopp
Ritual Mask Therapy

Birke Knopp begleitet seit über 20 Jahren Menschen in ganzheitlichen Veränderungsprozessen — als Pädagogin, Gestalttherapeutin, systemischer Coach und Referentin für Rituelle Maskenarbeit.

Ihre Arbeit verbindet Tanz, Theater, Naturerfahrung, Kunsttherapie und Ritual. Im Zentrum steht die Kunst, Übergänge bewusst zu gestalten und Wandlungsprozesse körperlich, kreativ und seelisch erfahrbar zu machen.

Als Referentin in der Ausbildung Rituelle Tanzpädagogik bietet Birke Knopp gemeinsam mit Stephanie Bangoura den Schwerpunkt Maske und Tanz an. Dabei wird die Maske zu einem kraftvollen Medium zwischen Innen und Außen: Sie macht innere Persönlichkeitsanteile sichtbar, lädt zur Integration ein und eröffnet einen geschützten Raum für Ausdruck, Reflexion und Transformation.

In der Verbindung von Ritueller Tanzpädagogik und Maskenarbeit entstehen Erfahrungsräume, in denen persönliche Themen verkörpert, bewegt und liebevoll gewandelt werden können.

„Maskenarbeit ist das Spiel mit dem eigenen lebendigen Mythos.“

 

Ari Fritzsche
Urban Afro

Ari Fritzsche wurde in Kamerun geboren und tanzt seit ihrer Kindheit. Sie ist Tänzerin, Trainerin und Gründerin von La Kossa Fitness – Afro Dance Fitness. Ihre Arbeit verbindet Urban Afro, traditionelle afrikanische Tänze, Fitness, Körpergefühl und kulturelles Empowerment.

Ari vermittelt Tanz leicht, intuitiv und zugänglich. Ihr Anliegen ist es, Hemmungen abzubauen und Menschen mit Freude, Rhythmus und Selbstvertrauen in Bewegung zu bringen. Mit La Kossa schafft sie einen Raum, in dem afrikanische Tanzkultur lebendig, professionell und stärkend weitergegeben wird.

An der Rituellen Tanzpädagogik fasziniert sie besonders das Fundament: die Bedeutung von Ritualen im Tanz, die kulturellen Wurzeln afrikanischer Bewegungsformen und die Frage, warum Tanz weit mehr ist als Bewegung. Für Ari eröffnet die Rituelle Tanzpädagogik ein tieferes Verständnis für die Kraft, Struktur und Wirkung afrikanischer Tänze.

Mit ihrer Akademie möchte Ari Brücken bauen — zwischen afrikanischen Künstler:innen, Musiker:innen, Tänzer:innen und professionellen Tanzschaffenden in Europa.

„La Kossa bedeutet für mich Empowerment durch Tanz — und genau das habe ich auch in der Rituellen Tanzpädagogik gefunden.“

 

Katrin Freytag
Body-Centered Gestalt Therapy

Katrin Freytag begleitet Menschen darin, mit sich selbst, ihren Gefühlen und dem eigenen Ausdruck in Kontakt zu kommen. Ihre Arbeit verbindet Gestalttherapie, Shiatsu, Cranio Sacrale Arbeit, integrative somatische Prozessarbeit und achtsame Körperwahrnehmung.

Als Gestalttherapeutin und Körpertherapeutin erforscht sie, wie Berührung, Präsenz, Sprache und Bewegung heilsame Erfahrungsräume eröffnen können. Besonders wichtig ist ihr das Zulassen und Geschehenlassen in einem gehaltenen Raum.

In der Zusammenarbeit mit Stephanie Bangoura verbindet Katrin Freytag ihre therapeutische Erfahrung mit der Rituellen Tanzpädagogik. Gemeinsam gestalten sie Seminare, in denen Tanz, Körperarbeit, Präsenz und lebendige Begegnung zu mehr Selbstkontakt, Vertrauen und innerer Klarheit führen.

Ihre Haltung ist geprägt von Respekt, Freude und dem Vertrauen in die Wunder, die entstehen, wenn Menschen sich mit offenem Herzen begegnen.

 

Kabiro Eva Scheller
Contact Improvisation

 

Kabiro Eva Scheller

Kabiro Eva Scheller tanzt seit über 40 Jahren Contact Improvisation und bringt langjährige Erfahrung aus New Dance, Tanzimprovisation, Body-Mind Centering, Feldenkrais, Yoga und achtsamer Körperarbeit mit.

Sie ist Mitbegründerin des Osterimprofestivals, des Summerflowfestivals und des Healingheartfestivals und organisiert seit vielen Jahren Workshops, Festivals und kreative Begegnungsräume rund um Tanz, Heilung und Gemeinschaft.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die hawaiianische Körperarbeit Lomi Lomi. Seit über 20 Jahren unterrichtet sie diesen Tempelstil in Trainings, Workshops und Einzelsessions. Über das „Gebet in Bewegung“ fand sie auch zum Hula-Tanz und zur spirituellen Tiefe der hawaiianischen Kultur.

Seit einigen Jahren arbeitet Kabiro außerdem im trauma-therapeutischen Bereich mit NARM® in Einzelsitzungen und mit Paaren.

In Verbindung mit der Rituellen Tanzpädagogik bringt Kabiro ihre Erfahrung aus Contact Improvisation, Berührung, Körperarbeit, Präsenz und traumasensibler Begleitung ein. Ihre Arbeit öffnet Räume, in denen Bewegung, Kontakt, Achtsamkeit und spirituelle Verbundenheit als heilsame Erfahrung erfahrbar werden.

 

  

                                              

 

Katrin Lerche
Embodied Voice for Healing

Katrin Lerche ist Sängerin, Sopranistin und Stimmdozentin mit Schwerpunkt auf ganzheitlicher Stimmentfaltung, Körperarbeit, freiem Tanz und Heilungsprozessen. Sie studierte Gesang an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und arbeitete viele Jahre im In- und Ausland in Konzert, Oper und Theater.

Ihre stimmpädagogische Arbeit vertiefte sie am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie. Über Contact Improvisation, freie Improvisation, Atem- und Körperarbeit sowie Body-Mind-Centering entwickelte sie einen organischen Zugang zu Stimme, Bewegung und Präsenz.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Lomi Lomi Tempelmassage, die sie über Kabiro Eva Scheller kennenlernte. Gemeinsam mit ihr war sie Mitbegründerin des OsterImproFestivals.

In Verbindung mit der Rituellen Tanzpädagogik bringt Katrin Lerche die Kraft von Stimme, Gesang, Körperwahrnehmung und freier Improvisation ein. Ihre Arbeit eröffnet Räume, in denen Stimme und Tanz als Wege zu Selbstheilung, Transformation, Verbindung und lebendigem Ausdruck erfahrbar werden.

Im Zentrum steht für sie ein authentischer und natürlicher Umgang mit Stimme, Körper, Tanz und Bewegung — als Rückverbindung zu den ursprünglichen Kräften von Musik, Ritual und Gemeinschaft




Capoeira Angola Hamburg
Mestre de Capoeira

Die Hamburger Capoeira Gruppe unter der Leitung Mestre Moreira ist Teil der brasilianischen Escola Mukambu de Capoeira Angola Paraíba.

Diese sportliche Organisation fördert seit 2004 in Deutschland die Forschung, die Praktika und die Verbreitung von Capoeira sowie der afro-brasilianischen Kultur im allgemeinen mit dem Ziel, ihre ethischen, künstlerischen und pädagogischen Werte zu verbreiten.

Derzeit entwickeln wir unsere Aktivitäten in Hamburg, Niedersachen und Schleswig Holstein, wo wir regelmäßig Unterricht in Capoeira Angola, Afro-Brasilianischen Tänzen und Perkussion anbieten. Unsere Unterrichte und Workshops sind für Menschen verschiedenen Alters geeignet. Eigenverantwortlichkeit, Kooperation und Kreativität ist Mestre Moreira ein besonderes Anliegen, weshalb alle seine Schüler:innen aktiv das Training mitgestalten. Seine einfühlsame Orientierung fördert jeden Einzelnen individuell. Die gewachsene Loyalität innerhalb der Gruppe empfängt Gäste aus allen Gruppen und pflegt Austausch mit verschiedenen Institutionen.

Jährlich organisieren wir Kulturaustauschreisen zwischen unseren Studierenden aus Deutschland und Brasilien.

Miriamba
Dance & Choreography

Miriamba ist Tänzerin der Mandinka Traditionen und lebt in Hamburg, Barcelona und der Casamance. Als Angehörige einer kulturellen Minderheit und einer politisch aktiven Familie ist der Katalanin der Kampf um Selbstbestimmung und Anerkennung seit Kindesbeinen vertraut.

Als Anwältin spezialisierte sich Miriam del Barrio im Master auf Einwanderungs- und Arbeitsrecht. Ihr sozial politisches Engagement ist fester Bestandteil ihres Lebens, ob beim Committed Community of Development Trust in Bombay (Indien), beim Europäischen Freiwilligendienst in Marseille (Frankreich) oder als Stipendiatin am Institut für Menschenrechte in Barcelona.

Heute ist sie Aktivistin in der Casamance und setzt sich ein für mehr Selbstbestimmung der ländlichen Bevölkerung und dem Schutz des Naturparadieses in der Casamance. Regelmäßige Tanzreisen zwischen der lokalen Bevölkerung und internationalen Künstler:innen fundieren ihre interkulturellen und sozialpolitischen Aktivitäten. Miriam versteht sich als Brückenbauerin zwischen den Kulturen und konzipiert Tanz Austausch Programme sowie Künstlerresidenzen zwischen verschiedenen afrikanischen und europäischen Ländern.

Miriam, Gründerin und Künstlerische Leitung der Kulturorganisation Afro Alamuta in Barcelona und dem Artistic Center in Casamance (CASA), Senegal ist Assistenz von Stephanie Bangoura und auf dem Weg die Rituelle Tanzpädagogik weltweit als Tänzerin zu vertreten.

Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt seit 2021 in ihrer Tätigkeit als Tänzerin.

12 Jahre lernte sie die Mandinka- Tanz und Musik – Traditionen mit dem Meister Paty Momar Thioune.

Die Tänzerin und Perkussionistin entwickelte eine eigene Tanz – Lehr – Methode, die auf der Verkörperung der komplexen Polyrhythmen aus Westafrika basiert: Rhythmologie

Christina Rosa, Fanny Heuten, Vincent Harisdo, Koffi Koko sowie die Tänzer:innen von Foret Sacrée, der traditionellen Performance Gruppe der Casamance waren ihre Lehrer:innen im afrikanischen und zeitgenössischen Tanz.

Miriam, Künstlername Miriamba tritt regelmäßig als Tänzerin auf: Festivals “Casamance au Claire de Lune” in Österreich, in Senegal auf dem Abene Festivalo und dem Festival de cultura Diola. In Spanien bei Luz de Gas, Apolo 2, Festival Esperanzah, Artes de Calle, Festival Més que Ritmes und Festival de Cultures del Món. Mit Gruppen wie Foret Sacrée aus dem Senegal, Kenkeliba und Afro Alamuta aus Barcelona und der Bangoura Group aus Hamburg.

Als Pionierin in Europa in Dunduns Dance choreografiert sie eigene Tanz und Trommelperformances. Seit 2022 befindet sich die Tänzerin in der Ausbildung in Gestalttherapie und in Ritueller Tanzpädagogik mit Live-Musik.

„Ich freue mich, Teil des Teams von Tanz der Kulturen zu sein, fühle mich mit den Zielen und Aktivitäten zutiefst identifiziert. Ich danke dem Universum jeden Tag, dass ich diese Organisation kennenlernen und mich darin entwickeln und wachsen darf mit Stephanie Bangoura als meine Leitung und Lehrerin“.

Stephanie Bangoura
Dance & Choreography

Die Tänzerin Stephanie Bangoura ist Künstlerische Leitung der Performance SnakeAwake.

Die Choreographin und Ausbilderin der Ritueller Tanzpädagogik lebte über 25 Jahre lang in den afrikanischen Kulturhauptstädten Dakar (Senegal), Salvador (Brasilien), Havanna, Paris und New York, um afrikanische Tanzformen zu studieren und zu performen. Die deutsche afro-Tänzerin gehört zur ersten Generation professioneller europäischer Tänzerinnen, die mit afrikanischen Tanztraditionen und Kolleg:innen auf der Bühne stand. Stephanie tanzte in München mit den afrikanischen Gruppen Tenefoule, Sodia und BananaMama (1993-2006). In Hamburg mit Diamoral und Djante Bi (2013-2020). In Paris (Frankreich) und Dakar (Senegal) mit der senegalesischen Performancegruppe Bougarabou (1995-2006). In New York mit dem Choreographen und Tanzlehrer von Alvin Alley, Maguette Camara (1999-2000). Mit dem Choreographen Julio Jean (1999-2000) in New York. Während ihres Masterstudienganges der Tanz- und Theaterwissenschaften an der staatlichen Universität von Salvador in Brasilien fundierte die Tänzerin wissenschaftlich den animistisch-humanistischen Ansatz ihrer späteren Rituellen Tanzpädagogik. Als Capoeirista diente ihr die afro-brasilianische Resistenzbewegung Capoeira als Vorbild, wie afrikanische Tanzsprachen in einen zeitgenössischen Kontext sinnhaft übersetzt werden können.

Damit diese Übersetzung gelingt, galt es die energetischen Wirkweisen von Tanzritualen zu durchdringen. Ausbildungen in Yoga, Qi-Gong, Pilates, Gyrokinesis, TaKeTiNa, Rhythmik, Psychomotorik, Musiktherapie, Rhythmik, Stimmbildung und vor allem der Gestalt – und Tanztherapie führten zum tieferen Verständnis wie Tanzrituale auf den Körper und den Menschen wirken.

In dem performativen Ansatz der Rituelle Tanzpädagogik vereinigt sich die Essenz ihrer gesamten Forschung und Lehre, welche sie als Autorin in dem Lehrbuch: „Rituelle Tanzpädagogik – die Kunst, Gemeinschaft zu tanzen“ zusammengefasst hat. 

Als zwischen den Welten lebende, freiheitsliebende Tänzerin fühlt sie sich dem spirituellen philosophischen Universum von Luisa Francia und Susanne Wenger verbunden.

„Im Ritual zu tanzen, bedeutet für mich meinen Körper zu befreien, zu stärken und mich an größere Energiekreisläufe anzuschließen.“

Rodolpho Sagbo
Dance & Choreography

Rodolpho Sagbo, gebürtig aus Benin, begann seine Tanzodyssee im lebendigen Bereich von Theater- und Tanzgruppen an seiner Schule. Nach seinem Abschluss im Jahr 2012 vertiefte er seine Leidenschaft, indem er der Kulturellen und Künstlerischen Vereinigung der Studenten (UCAE) beitrat, wo er seine Fähigkeiten im modernen und traditionellen Tanz sowie Schauspielerei verfeinerte. Auf der Suche nach Exzellenz absolvierte Rodolpho eine Fortbildung am CK Formation Institute und wurde Teil der renommierten Tanzgruppe Soldats Bénis, die in verschiedenen Wettbewerben erfolgreich war. Um seinen künstlerischen Horizont zu erweitern, absolvierte er 2014 ein Praktikum beim Choreografen Salia Sanou während des MAIDA Festivals und erhielt Mentorship vom beninischen Choreografen Richard Adossou.

Seitdem hat Rodolpho mit angesehenen Choreografen aus der ganzen Welt zusammengearbeitet, um sein Repertoire und seine Erfahrungen zu bereichern. Er ist ein wichtiges Mitglied der Cie Arts Ca’Danser von Carmelita Siwa und ein Performer in der fesselnden Produktion “Gbé Miton”. Darüber hinaus begeistert er das Publikum als Performer in “VONVONLI” von Kossivi Affiadegnigban mit der angesehenen Company Sol’œil d’Afrik.

Abseits der Bühne hat sich Rodolpho auch in der künstlerischen Schöpfung versucht und während des Connexion 2021 Festivals sein eigenes Solo-Stück mit dem Titel “AKÔ” entwickelt. Im Jahr 2021 wurden seine Hingabe und sein Talent anerkannt, als er erfolgreich für das Eurasia Network Project unter der künstlerischen Leitung von Stefano Fardelli vorsprach. Als Eurasia-Student ausgewählt, begab er sich auf eine transformative Reise nach Deutschland, wo er leidenschaftlich seinen Traum verfolgt, ein internationaler zeitgenössischer Tänzer zu werden. Rodolphos künstlerische Reise verkörpert Hingabe, Talent und eine unerschütterliche Verpflichtung zur Welt des Tanzes.

“Wir können Tanz nicht von Spiritualität trennen, weil wir als Tänzer unterschiedliche Charakter und Persönlichkeiten annehmen, um verschiedene Botschaften zu übermitteln und wie in einem Ritual arbeiten wir mit Wiederholungen.”

Yeshihareg Comas Berga
Dance & Choreography

Yeshihareg Comas Berga, geboren 1998 in Äthiopien und aufgewachsen in Spanien, entdeckte ihre Leidenschaft für den Tanz bereits in jungen Jahren. Fasziniert von verschiedenen Kunstformen fand sie durch den Tanz Trost und Selbstausdruck, wodurch sie eine tiefe Verbindung zu sich selbst und anderen herstellen konnte. Ausgebildet im zeitgenössischen Tanz am Professional Conservatory of Contemporary Dance, ist Yeshiharegs Weg geprägt von einer Fusion äthiopischer Traditionen und katalanischer Einflüsse, was zu einem einzigartigen und fesselnden Stil führt.

Yeshihareg hat an einer Vielzahl von Projekten und Aufführungen teilgenommen, darunter Zusammenarbeiten mit Künstler:innen aus aller Welt in “Art Exchange” und Aufführungen wie “The Boat” im Teatre Lliure, die Themen der Kolonialisierung erforschen. Darüber hinaus war sie an Initiativen wie “African Moment” und “Shurruba” beteiligt, die darauf abzielen, den afrikanischen Tanz und die Kultur in Europa zu fördern.

Über ihre Auftritte hinaus engagiert sich Yeshihareg als Lehrerin an Salavibes und The Rootz Bcn dafür, ihre Leidenschaft für den Tanz zu teilen und die nächste Generation von Tänzern zu fördern. Ihre Reise im Tanz wird von dem Wunsch angetrieben, zu verbinden, zu inspirieren und zu kreieren, mit dem Ziel, Choreografin zu werden, um ihre künstlerische Vision und Stimme weiter auszudrücken.

“Ritual und Spiritualität im Tanz bedeuten eine tiefe Verbundenheit mit Tradition, Gemeinschaft und dem Göttlichen, die es dem Einzelnen ermöglicht, seine innersten Emotionen auszudrücken und durch Bewegung den physischen Bereich zu überwinden.”

Barbara Carvalho
Performance

Barbara Carvalho ist Schauspielerin, Performerin, Dozentin für Theater und Tanz. Seit 2010 arbeitet sie in Frankfurt/Main und ist Teil des Kollektivs antagon TheaterAKTion. Zuvor hat sie an der Föderalen Universität von Bahia in Brasilien ein Theaterpädagogikstudium absolviert, seit 2018 studiert sie im M.A. Choreographie und Performance an dem Institut für angewandte Theaterwissenschaften in Gießen.

Sie entwickelt pädagogische und künstlerische Projekte mit afro/brasilianischem und zeitgenössischem Tanz, Performance, Stelzen und physischem Theater, meist im öffentlichen Raum in Zusammenarbeit mit Protagon e.V - Freunde und Förderer freier Theateraktion. Dabei arbeitet sie auf der Basis von Körpertheater, Feministischem Theater der Unterdrückten (nach Barbara Santos und Augusto Boal), und der Herstellung und der Verwendung von Theatermasken, Körperbewusstsein und Körpererziehung. Als Dozentin war sie an der Frankfurt University of Applied Sciences und an der Hochschule Heidelberg tätig.

Seit  zehn Jahren ist sie zudem Koordinatorin des soziokulturellen brasilianisch-deutschen Austauschprojektes „Escuna Criativa“ und ist Kuratorin des künstlerischen Programmteams von Sommerwerft - Internationales Theater Festival am Fluss. Seit vier Jahren leitet sie das Internationale Frauen*Theater-Festival in Frankfurt/M.

 

Als Theatermacherin arbeitet Bárbara Luci Carvalho an einer nachhaltigen Vernetzung feministischer Projekte in Frankfurt, der Region Rhein Main, Deutschland sowie international und setzt mit den künstlerischen Weiterbildungsangeboten Impulse.

Die Leiterin des Straßentheaters „Antagon theaterAKTion“, „Protagon“ und Begründerin des Internationale Frauen Theater Festival in Frankfurt 

vertieft ihre dekolonialen Studien des afrodeszendenten weiblichen Körpers mittels ihrer choreographischen Umsetzung und macht diese in

ihren selbst konzipierten Aufführungen der Öffentlichkeit zugänglich. Fliessende Bewegungen zwischen Tanz und Theater lassen zu, dass auf ästhetische Weise 

zeitgenössische Theaterproduktionen und Performances mit kollektivem Anspruch repräsentieren. 

Die Zusammenarbeit mit dem Verein Tanz der Kulturen e.V. stellt eine selbstverständliche und ebenso

sinnführende Ergänzung der Denkrichtungen und Ansätze von Bárbara Luci Carvalho dar Frauen auf internationaler und interkultureller Ebene zu unterstützen.

Temmie Ovwasa
Voice Performance

Sängerin, Songwriterin, Dichterin, Produzentin, bildende Künstlerin und Multi-Instrumentalistin, die sich der Schaffung von Kunst verschrieben hat.

Ihre Kunst spiegelt die vielen Probleme und Stärken der Menschen in marginalisierten Gemeinschaften in Nigeria wider. 

Temmie glaubt, dass es notwendig ist, dass Frauen, Queer und/oder andersartige Menschen Raum einnehmen, und diese Denkweise steht im Vordergrund bei allem, was sie kreiert.

Temmie Ovwasa veröffentlichte Nigerias erstes queeres Album mit der entsprechenden Deklaration.

 

Mit Stephanie Bangoura, der Rituellen Tanzpädagogik und SnakeAwake arbeitet Temmie auf verschiedenen Ebenen eng zusammen.

 

“Stephanie’s work connects me with parts of my Yoruba roots that I’m learning to validate on a scale that’s deeper than geographical location.”

Rama Ngoni
Music Performance

gebürtig aus der Stadt SYA Burkina FASO. Die Musik

kam durch meinen Vater zu mir. Er war Künstler und Musiker, Jäger und

tradipraktiker zur gleichen Zeit. Seit ich mit ihm zusammen bin, habe ich nie eine

Nacht in seiner Abwesenheit verbracht. Ich war überall mit ihm unterwegs; auf seinen Konzerten und Reisen,

etc. Er hatte seine Band, die Limania Stars hieß. Das brachte mich schon als Kind zu

Musik. Vom Erlernen des NGONI über

CLOCHE mit meinem Vater. Mir war aufgefallen, dass jedes Mal, wenn er

auf ein Konzert ging, fünf Minuten bevor er auf die Bühne ging, die Musiker

verschwanden, und ich war erst sieben Jahre alt, als ich ihm vorschlug, ihn auf

der Bühne zu begleiten und die Instrumente zu bedienen, bis er Vertrauen zu mir fasste. Von da an

ich in die Musik ein. Halbfinalistin des Wettbewerbs FASO

ACADEMY. Ich habe meine Solokarriere 2008 begonnen und genieße die Unterstützung von

meinem Team, mit dem ich sehr gut zusammenarbeite. Ich habe zwei Alben auf

meinem Konto, nämlich MOUGNOU, was Geduld bedeutet, und KOMANAGNA, die

Dinge werden sich ändern. Derzeit befinde ich mich im Studio, und ich habe nicht vor, mich auf diesem guten

Weg aufzuhalten.

Mit einer unvergleichlichen Bewässerung beherrsche ich die NGONI und kann mit meiner bezaubernden Stimme

Wunder vollbringen. Ich bin eine Löwin der modernen Musik

mit traditioneller Inspiration. Von der CLOCHE zu Beginn knüpfte ich eine starke Verbindung mit

dem NGONI, von dem ich mich nicht mehr trennte, was übrigens meine Besonderheit ist. Ich

hinterlasse mit meiner Bühnenbeherrschung einen bleibenden Eindruck; ich bin derzeit die

beste weibliche Künstlerin Burkina Fasos in LIVE-PRESTATION.

 

FESTIVAL WOKA KUMA in DEUTSCHLAND 2024

Eine Bescheinigung der Anerkennung

In Burkina Faso, der Elfenbeinküste, Deutschland, MALI, Senegal,

Guinea war das Jahr 2023 für mich keine Ruhepause, wie alle

anderen früheren und laufenden Jahre, der Beweis für eine aufsteigende Karriere. Ich bin die

einzige weibliche Künstlerin, die das Instrument NGONI in Burkina FASO spielt.

 

FESPACO 2023 FESTIVAL KIENFANGUE

 

Beim Abschluss des FESPACO 2023 gehörte ich zu den Künstlern, die

die Festivalbesucher in Staunen versetzten. Mit den Worten schreibt meinen Namen in die Geschichte und meine Musik ist

Träger einer Botschaft vor allem des Friedens.

Desislava Markova
Voice

Die Musikethnologin und Jazz-Sängerin absolvierte ihren Master an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover. Ihre Studienschwerpunkte Kulturmanagement, Musikpädagogik, Weltmusik und Copyrights fundieren ihre künstlerischen, pädagogischen und organisatorischen Fähigkeiten. Als Kulturvermittlerin und Managerin sammelte sie drei Jahre Berufserfahrung bei Musikland Niedersachsen gGmbH und Virginia Records GmbH.

Ob als Sängerin auf der Bühne oder als Pädagogin im Workshop: Die bulgarische Sängerin vermittelt mit viel Jazz zwischen den Kulturen und Genres. Auch mit elektronischen Musikexperimenten bereichert sie verschiedene kulturelle Veranstaltungen. Transkulturelle Stimmimprovisationen laden ein zum Mitmachen, Genießen und Aufhorchen und bilden Markovas Kerninteresse. „Die Verbindung von Tanz, Theater, Therapie und Live-Musik ermöglichen eine zeitgemäße und gleichzeitig innovative Annäherung an unsere omnipräsente multikulturelle Realität, die mehr menschliche Beziehungsfähigkeit von uns fordert.“

Nicholas Morales
Cello

Nicholas Morales ist ein Cellist aus Kalifornien und Musik liegt ihm im Blut. Im Jahr 2020 zog er nach Hamburg und studierte Instrumentalpädagogik am Menschmusik Institut in Hamburg mit dem Traum, Orchestermusiker und Cellolehrer zu werden. Er begann im Alter von neun Jahren zu spielen und lernte im Laufe der Jahre unter der Leitung von Glen Campbell, Sven Forsberg und Benedikt Loos. In seiner Jugend ließ er sich schon früh von Yo Yo ma, Anastasia Kobakina und Aufnahmen von Pablo Casals inspirieren. Derzeit ist er Mitglied des Landesjugendorchesters Hamburg und hat an Orchesterprojekten wie Connect 2019 und Jungwaldorf Philharmonie in 2022 teilgenommen.

Sein Interesse an der Musik erstreckt sich auch auf andere Genres jenseits der klassischen Musikbühne. Er kam mit Jazz, Metal, zeitgenössischer lateinamerikanischer Musik und Folk in Berührung. Kurz nach seiner Ankunft in Hamburg begann er mit der Singer-Songwriterin Soleika zusammenzuarbeiten und gründete ein Trio mit dem Instrumentalisten Daniel Bornmann. Sein Gespür für Musik als Mittel zum Erzählen von Geschichten führte ihn ans Thalia Theater zum Kollektiv 'All Das', wo er zusammen mit dem Pianisten Thomas Yang de Pfeifer in den Stücken Ziegenkäse in Streichholzschachtel und eine Brise Flucht in Pistazienschalen spielte und komponierte.

Es macht ihm Spaß, andere Menschen zu treffen und etwas über ihre Träume zu erfahren. Wie ein Magnet erkennt Nicholas Gleichgesinnte, die in der Kunst den Weg zu neuen Möglichkeiten sehen. So entstand die Tahini Band, eine Jazz-Arabic-Fusion-Gruppe, die weiterhin positive Kritiken erhält. Zu dieser Gruppe gehören der Oud-Spieler Hicham Elmadkouri aus Marokko, der Pianist Thomas Yang de Pfeifer und der Schlagzeuger Josua Morales. Sie spielen bei jedem Auftritt Originalmusik und versuchen, sich dem Thema und der Stimmung des Publikums anzupassen.

Die Begegnung mit afrikanischer Weltmusik begann, als er sich Tanz der Kulturen anschloss und mit Massa Dembele zusammenarbeitete. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit von Musikern aus Hamburg und eingeladenen Gästen unter der Leitung von Oded Kafri. Dieses Projekt hat unglaubliche Talente zusammengebracht, die Shows erarbeiten und aufführen, die Sprach- und Kulturbarrieren auflösen. Das ist die Kraft der Kunst und Tanz der Kulturen ermöglicht es den Teilnehmern und dem Publikum, diese Erfahrung zu teilen.

Seine derzeitige Reise hat ihn weit vom sonnigen Kalifornien entfernt, wo er an Wochenenden als Straßenverkäufer auf dem örtlichen Markt auftrat. Heute findet er Zuflucht bei Künstlern wie Vieux Farka Touré, Kruangbin und Toumani Diabate. Wenn Sie zufällig unter seinem Wohnungsfenster vorbeigehen, werden Sie auch die Klänge von Balafon, Kora und Dundun hören.

Nicolás Vignolo
Dance

Nicolás (er/deren) ist ein chilenischer Künstler, der in einer Kleinstadt geboren wurde und im Alter von 17 Jahren einer professionellen Firma beitrat. Nach ein paar Jahren entschloss er sich, nach Santiago zu ziehen und studierte am Centro de Danza Espiral im Tanz-Bachelor-Studiengang. Gleichzeitig absolvierte er sein Studium als Yoga- und Pilates-LehrerIn in Chile und im Ausland. Er zog nach Deutschland und absolvierte das Programm der Contemporary Dance School Hamburg. Derzeit arbeitet er in der freien Szene als Tänzer und Performer mit internationalen und lokalen Choreograph:innen und künstlerischen Direktor:innen. Außerdem gestaltet er Räume in Hamburg und Berlin, um Tanz und Körper-Somatik Wellness zu vermitteln und zu lehren. Seine Choreografien und Kreationen macht er einem vielfältigen Publikum zugänglich, da vor allem an Orten rund um die Clubkultur-Szene, Sommerfestivals und die Ausstellungsgalerie Hinterconti eV. sich präsentiert.

“Ritual und Spiritualität im Tanz sind eine Quelle der Verbindung mit den einfachen und tiefen Lebensweisen: Abstammung, Rhythmus, Boden und Kosmos, menschlicher Körper und Menschlichkeit in seinen verschiedenen Schichten. Ein tieferes und höheres Verständnis von Zusammengehörigkeit innerhalb der Kraft von Musik, Bewegung und Heilung zu erfahren.”

Steffani Seven
Voice Performance

Die Sängerin Steffani Seven ist in Jamaica geboren und absolvierte ihr neunjähriges Studium am Edna Manley College of the Visual and Performing Arts in Kingston Jamaica mit dem Bachelor of Fine Arts Degree in Jewellery Design and a Diploma in Dance Theatre and Production.

Seit 2013 singt Seven in verschiedenen Rollen im Musical König der Löwen in Hamburg. Die Sängerin praktiziert Kunst als Autorin, Malerin, Schauspielerin, Schmuckdesignerin und Komponistin. Dabei lässt sie sich besonders von ihrer Verbindung mit der Natur inspirieren und empfindet eine Verantwortung und Dringlichkeit den Planeten mit Magie und Kunst zu heilen.

Samba Diarra
Griot Musician, Vocalist & Multi-Instrumentalist

Multi-Instrumentalist, Griot, Komponist, Musiklehrer, Gründer des Kulturvereins Faso Lili in Frankreich und in Burkina Faso.

Der Musiker wurde als Kind schon in Schlagzeug, Djembe, Balafon, N’Goni, Kora und Flöte ausgebildet. Die Familie Diarra ist weltweit bekannt für ihre außergewöhnliche Kompetenz in afrikanischen Musiktraditionen. Samba tourte international mit den Diarra Brothers, Djenkadi, Djiguiba, Sékou Trio, Karasilaka, Joseph Aka Company, Kaophonic Tribu und Kady Diarra.

Der tief mit seiner Tradition verwurzelte Musiker spielte unter anderem in Nuits du Faso, Sziget Festival, Lafibala Festival, Pass’port Festival, Afrik Afrika, ears en pointe Festival, Sam Africa, BatO Jazz, Robion Festival, les Embruns und Festi Masque en Fête.

“Ich bin Griot. Meine Verantwortung ist es, meine Tradition lebendig werden zu lassen und in verschiedene Häuser zu tragen. Stephanie gibt mir die Möglichkeit dazu. Ich habe in dieser Arbeit mit dem Ritual meine Vorfahren geehrt. Das ist wichtig für mich.”

Bangaly Bangoura
Music

Nous organisons principalement des cours de percussions, pour enfants et pour adultes (djembé, doun doun et sangbang). 

Background de Bangaly: d'ethnie Soussou, Bangaly est né à Conakry, dans le quartier d'artistes de Matam, dans une famille de 18 enfants dont environ la moitié sont musiciens ou danseurs. Il a débuté le djembé à l'âge de 4 ans et a accompagné de nombreux ballets, avant de rejoindre les célèbres Ballets Africains en 2000 en tant que premier soliste. En Guinée, il était le percussionniste du célèbre chanteur Koundouwaka (Abraham Sonti) et a accompagné de nombreuses fois les célèbres Azaya et Salif Keita. 

 

Influences: Mamadi Keita, Famoudou Konaté, Soungalo Coulibaly

 

Instruments pratiqués: djembé, doun doun, goni, sangbang

 

Travail en France:

- Percussioniste sur le spectacle "Le Roi Lion" à Eurodisney (il débute actuellement sa 6ème saison)

- Accompagne les cours de danse d'Aïssata Kouyaté, Mohamed Kouyaté, Valentine Kirzbaum, Mohamed Dabo

- Cours de percussions pour enfants et adultes

- Fait partie d'un groupe de musique associant tradition et moderne (djembé, batterie, balafon, piano, violon): "Nakamah Groove"

Aly Keïta
Balafon

Das wirbelnde Balafon-Spiel von Aly Keïta ist spektakulär. Die Schlägel in seinen Händen scheinen über die Klangstäbe zu tanzen. Der aus einer Griot-Musikerfamilie der Malinké stammende Aly Keïta baut und spielt schon seit der Kindheit seine eigenen Instrumente und hat es heute an die Seite der Besten geschafft: Omar Sosa, Joe Zawinul, Rhoda Scott, Paco Séry, Karim Ziad, Trilok Gurtu, & Jan Garbarek, Pharoah Sanders, Paolo Fresu, Etienne M’Bappé, Linley Marthe, Matthew Garrison, Dr L.Subramaniam, Rokia Traoré, Cheick Tidiane Seck uva.

Musikerkollegen wie Talib Kibwe, Philippe Sellam/Gilles Renne, Paco Séry, Adepo Yapo, Camel Zekri, Rhoda Scott, Masahiro Sayama, Jean-Philippe Rykiel, Majid Bekkas, Joe Zawinul, Hans Lüdemann, Christian Thomé, El Hadj N’Diaye, Hannes Kies, Benedikt Stehle, Arcadius spielten mit dem Aussnahmemusiker, dessen musikalische Entwicklung von Zouratié Coulibaly, Maiga Bogana und Paul Wassaba geprägt wurde.

Dank der internationalen Erfolge von Aly Keïta hat das Marimba-ähnliche Instrument weltweit Bekanntheit erlangt. Das Balafon wird traditionell von einem Griot gespielt. Griots erzählen die Geschichte (Geschichten auch im historischen Sinn) wie ein Dichter oder Chansonnier. Auch wenn der Balafonist Keïta die Tradition beibehält, ist es nicht sein traditionelles Speil allein, was ihn berühmt gemacht hat, sondern vielmehr seine kreative, ja sogar revolutionäre Art und Weise, dieses tausendjährige Instrument in einem modernen Kontext zu integrieren. Keïtas Afro-Pop-Repertoire ist auch in westafrikanischen Kontexten sehr beliebt. Die Dynamik seines Spiels wird häufig durch Funk-Rhythmen getrieben, so dass ein einzigartiger Afro Funk entsteht. Seine Vorliebe für komplexe Jazz-Arrangements unterscheidet ihn von der Mehrheit der Balafonisten.

Heute lebt Aly Keïta in Berlin und verbindet mit beeindruckender Virtuosität musikalische Welten.

Er wandert zwischen afrikanischer Rhythmik, Polyphonie und Elementen des Jazz und verbindet diese zu einer wunderbaren und einzigartigen Klangwelt – zwei magische Hände und Tausend und ein Schlag.

„Ich möchte meine Musik lebendig und voller Energie, voller Hoffnung und Liebe, eine Musik, die ich mit dem Publikum teilen kann und durch die dieses Publikum und ich unsere Freude teilen können.“

 

  • Lukas Ligeti & Beta Foly, 1997
  • Omar Sosa: Prietos, 2000
  • Trio Ivoire, 2002
  • Philippe Petit & Mr. Hyde: Back to the Beat, 2003
  • Terezinha Araujo: Nos Riqueza, 2005
  • Trio Ivoire: Touching Africa, 2006
  • Akwaba Inisene, 2008
  • Farafinko, 2010
  • Trio Ivoire: Timbuktu, 2014
  • Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann, Lucas Niggli: Kalo-Yele, 2016
  • Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann, Lucas Niggli: Kalan Teban, 2020

 

Ali Diarra
Griot Musician, Vocalist & Multi-Instrumentalist

Ali Diarra ist ein burkinischer Musiker, der in Dänemark lebt. Er wuchs in einer Familie von Griots in Bobo Dioulasso auf. Er beherrscht traditionelle Instrumente wie Balafon, N’goni und Flöte und gründete seine eigene Gruppe in Dänemark. Für ihn verbindet die Kraft der Musik Herz, Seele und Körper.

Adama Dembele
Griot Musician, Vocalist & Multi-Instrumentalist

Adama Dembélé, alias Djah Barro, stammt aus Bobo-Dioulasso, einem kulturellen Zentrum Burkina Fasos, und wurde in eine Musikerfamilie hineingeboren. Schon früh lernte er Perkussion, Gesang und Bühnenpraxis von seinem Vater, einem der prägenden Percussionisten der Stadt.

Als vielseitiger Musiker, Sänger und Komponist arbeitete er mit renommierten Künstlern aus Burkina Faso zusammen und entwickelte später seine eigene Stimme im Reggae. Sein Album Free Afrique wurde 2022 veröffentlicht und bei den Marley d’Or, den Reggae-Musikpreisen Burkina Fasos, in zwei Kategorien nominiert.

Heute lebt Adama Dembélé in Deutschland und wirkt in Musik-, Tanz- und Theaterprojekten mit. In der Rituellen Tanzpädagogik bringt er seine Erfahrung in Perkussion, Gesang und Improvisation ein. Die Arbeitsweise gibt ihm Raum für eigene musikalische Kreationen und für den direkten Dialog mit Tanz, Gruppe und Ritual.

Tief berührt von den Gruppenprozessen, die Stephanie Bangoura anleitet, erkennt Adama darin die Wurzeln seiner eigenen musikalischen Herkunft wieder. In der Rituellen Tanzpädagogik erlebt er eine Wiederbelebung seiner Griot-Tradition: Musik als Begleitung, Erinnerung, Kommunikation und gemeinschaftsstiftende Kraft.

Lamine Cissokho
Kora Griot

Lamine Cissokho, der virtuose Kora-Meister aus dem Senegal lebt in Schweden, von wo aus er seit vielen Jahren durch Europa tourt. Seine Alben (2023 Double Skyline, 2021 Discrimination, 2019 Sunujazz and New Continents, 2018 Kora, 2015 Sama Tilo 2011 Pakao) sowie zahlreiche Kollaborationen und Auftritte mit den Musikern, Ballake Sissoko, Ale Möller, Eric Bibb Olivier Hutman, Manish Pingle, Ian Carr, Alain Oyono, Mamadou Dembele und anderen brachten ihm internationale Erfolge. Wie zum Beispiel auf den Festival: Poborina Folk / Spain, Lagerhaus Kulturhaus / Germany, Festival Convivencia,Jazz in Marciac, International Guitar Festival Copenhague, Africajarc, Poporina Folk, Urkult, Internationales de la guitare Montpellier, Jazzit Austria, Wintertur Switzerland, International Harp Festival Scotland, Global Nights Oslo, Vasa Festival Finland etc.

Lamine stammt aus einer Griot-Familie, deren westafrikanischen Traditionen bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Der in die Mandinke Traditionen eingeweihte Koraspieler bereichert dieses Erbe mit seinen eigenen Kompositionen, in denen er verschiedene Kulturen und Einflüsse einfließen lässt und so einen einzigartigen Weltmusik Stil mit Elementen aus dem Jazz schafft. Seine Arrangements schöpfen aus traditionellen und modernen Melodien, rhythmischen Stücken und werden oft durch den Einsatz von Effekten fein skaliert. Die Musik und die Bühne zu teilen, den spontanen Dialog zwischen der Kora und anderen Instrumenten zu wagen, Stile, Kulturen und Menschen einander näher zu bringen, das sind Lamines Stärken. Er verfügt über eine enorme Bühnenenergie mit einer beeindruckenden technischen Fertigkeit.

Carmelita Siwa
Choreography

Carmelita Siwa, gebürtig aus Benin, ist eine leidenschaftliche Liebhaberin von Kunst, Tanz und Film. Mit einem BTS-Abschluss in Unternehmenskommunikation und einem Abschluss in Projektmanagement hat sie sich entschieden, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. Getrieben von einem Durst nach Wissen, nimmt sie aktiv an zahlreichen Workshops in Benin, Burkina Faso, Mali, der Elfenbeinküste und dem Senegal teil, wo sie die Welt des zeitgenössischen kreativen Tanzes entdeckt hat.

Seit 2017 ist Carmelita Absolventin der Les Sables/Germaine Acogny Schule. Sie setzt ihre Ausbildung mit verschiedenen parallelen Kursen fort und nimmt an Festivals und Aufführungen teil, wo sie mit renommierten Choreografen aus der ganzen Welt zusammenarbeitet und ihre Fähigkeiten und ihre künstlerische Vision bereichert.
Als Performerin war Carmelita an choreografischen Kreationen wie “ISSEWO” von Richard Adossou (Benin), “Apres LE MIRAGE” von Marcel Gbeffa (Benin) und “DE L’AFRICANITE À L’AFROFUTURISME” von Bintou Dembélé (Französisch-Senegalesisch) beteiligt. Sie hat ihre eigene Solo-Produktion mit dem Titel “Entre être et ne pas être” kreiert, sowie Gruppenaufführungen wie “GBE MITON” (Medaillengewinner bei den Jeux de la Francophonie im August 2023) und “TOURMENT”.

“Tanz ist Leben, und das Leben besteht aus ständigen Bewegungen und Ritualen. Meiner Meinung nach steht der Tanz genauso wie die Sprache im Mittelpunkt aller spirituellen, rituellen, metaphysischen und religiösen Praktiken. Er ist das Mittel, um mit der Natur, dem Universum, den Ahnengeistern und dem höchsten Wesen zu kommunizieren. Tanz ermöglicht es, zu beschwören, zu preisen, zu verherrlichen und Erleuchtung zu erlangen.”

Mohamed Sylla
Music

Mohamed Sylla ist Mitbegründer der Rituellen Tanzpädagogik und begleitet kontinuierlich musikalisch die Tanzpädagogikausbildung. In diesem Rahmen spielt Mohamed Djembe, Dunduns, Balafon und Kleinperkussion. Er ist bei den Tanzenden beliebt für seine einfühlsame musikalische Begleitung, sodass sich besonders auch die Frauen sicher und gehalten fühlen.

“Diese Arbeit mit Stephanie hat mein Leben verändert. Ich habe gelernt zu sagen und zu fühlen, was ich wirklich will. Alle merken das und respektieren mich mehr.” Mohamed wurde traditionell an der Sangban (mittleren Basstrommel) in Mandinke Rhythmen ausgebildet. Er lernte über 10 Jahre lang von seinem Meister Goumbana Konde, dem langjährigen Direktor des Nationalballetts von Guinea. Mohamed wurde als Kind in einer strengen Koran-Schule misshandelt und erkämpfte sich seine persönliche Freiheit mit der Djembe. „Es ist die Musik, die mich gerettet hat. Denn wenn ich trommele, verbrenne ich meinen Schmerz und meine Wut.“ Über seine Arbeit in der Bangoura Group sagt Mohamed: „Ich bin gern Teil der Bangoura Group, denn es gibt hier keine Konkurrenz, keinen Chef. Jeder kann etwas sagen und seine Ideen einbringen.“

Laura Vechot
Dance

Laura wuchs in Paris auf. Im Alter von 5 Jahren begann sie, moderne Jazz Kurse zu besuchen und verliebte sich dann durch ihre Leidenschaft für die Musik in die Hip-Hop-Ära der 90er und 2000er Jahre. Nach einer transformativen Erfahrung beim Tanzen im Club „L’ambassade“ in Lyon praktiziert sie vorwiegend House Dance und definiert sich als Clubber. Zwischen 2021 und 2024 absolvierte sie das Programm „Pädagogik in Hip-Hop-Tänzen“ in Cergy. Seit 2021 geht sie nach Senegal, um an Workshops der Ecole des Sables teilzunehmen und traditionelle guineische Tänze in Casamance zu praktizieren. Sie unterrichtet Kinder, Tänzer und Erwachsene mit geistiger Behinderung und formt durch ihre Erfahrungen ihre Pädagogik und Vision neu. Ihre Projekte sollen sich nun mit dieser Leidenschaft für House-Musik weiterentwickeln und weiter nach Westafrika und Brasilien reisen.

“Ritual und Spiritualität im Tanz bedeuten Momente der reinen Präsenz, des Bewusstseins und der Erhöhung, auch eine Möglichkeit, unsere Verbundenheit zueinander tiefer und anders zu erfahren.”

Oded Kafri
Percussion

Schlagzeuger Oded Kafri ist ein Solokünstler, ein One-Man-Party- und YouTube-Phänomen mit über einer Million Clicks. Er hat seine Bühnen- und Straßenshows auf der ganzen Welt gemacht und spielte auf einigen der größten Festivals und in Clubs in vielen verschiedenen Regionen. Um nur ein paar zu nennen: KOKO London, Greenman Festival UK, Namm Show California, World Percussion Festival New Delhi und Earth Garden Festival Malta. Er nimmt seine Zuhörer mit auf eine nahtlose und energiegeladene Reise, auf der man tanzen und seine Fähigkeiten bewundern kann. Während dessen mischt er Styles im eitlen Stil eines DJs und gibt dem Publikum als „DJ Of The Drums“ ein Live-Musikerlebnis.

Oded begann im Alter von 10 Jahren mit dem Schlagzeugspielen im Luftschutzbunker seiner Familie in Tel Aviv Israel. Als Teenager lebte und studierte Oded Kafri Musik in Paris, Frankreich, wo er Jazz und Weltmusik als seine Richtung erkannte. 2008 begleitete Kafri den israelischen Sänger David d’Or auf seiner Welttournee, die das Womad Festival, UK und das spielen in verschiedenen Arenas beinhaltete. 2009 in London spielte er Schlagzeug für die Koby Israelite-Group. Kafris Straßenkunst gab ihm weltweite Anerkennung mit einer wachsenden Fangemeinde durch YouTube und andere soziale Medienplattformen. Im Dezember 2011 trat Kafri Beatboxer Beardyman bei seiner Brixton Electric Show bei. Ab 2012 wurde er ein Murat Diril Cymbals Endorser.

Oded Kafri ist seit über einem Jahrzehnt in seiner „Drum The World“ -Initiative unterwegs und hat starke Fanbasen in ganz Europa und Großbritannien. Oded Kafri hat drei Studioalben „Rhythm for Dancing Lessons Vol. 2“, „The Drum Machine Project“ und zuletzt mit seiner neuen Band in Hamburg die EP mit dem Titel „Drum The World“ veröffentlicht. Oded Kafri lebt in Hamburg und erzählte seine Geschichte in „TEDx Talk“. 2016 wurde er für den „Kutiman-Mix Hamburg“ ausgewählt. Er ist signierter Künstler von Off Ya Tree Records und Broken Silence Distribution. 2017 repräsentierte er die High-End Lautsprecher von Avantgarde Acoustic bei der High End Exhibition in München. Seit 2022 unterstützt Oded Tanz der Kulturen musikalisch und technisch auf seinen Strassenperformances mit SnakeAwake!

Kirstin Spieler
Percussion

Die Perkussionistin und Feuerkünstlerin war eines der ersten Mitglieder der Bangoura Group. Seit vielen Jahren arbeitet Kirsten mit afrikanischen Musikern und Tänzern zusammen. Ihr besonderes Interesse gilt dem Dialog zwischen Tanz und Musik, zwischen neuen Instrumenten und traditionellen Klängen. Kirstin schätzt die außergewöhnliche Energie der afrikanischen Perkussion sowie den Dialog zwischen den Interpreten in seiner Unberechenbarkeit. Mit ihrem Spiel auf Cajón, Calabass, Xecere, Agogo, Djembe und Dunduns ist Kirstin und ihre Liebe zur afrikanischen Crossover-Musik eine große Bereicherung für die gesamte Gruppe.

Kai Voigtländer
Perkussion

Mit 16 Jahren entdeckte ich durch „Zufall“ afrikanische Trommelmusik, ein Erlebnis, das mich bis heute festhält. 1985 und 1986 folgten mehrmonatige Studienaufenthalte in Ghana bei der Familie Mustapha Tettey Addys‘, die sich 1991, 1996, 2009 und 2013 auf andere ghanaische Lehrer ausweiteten. 2009 -2010 Ausbildung zum staatlich anerkannten Schlagzeuglehrer mit der Note ‚sehr gut‘.

Meine Lehrer:  John Santos (San Franzisco), Martin Verdonk und Nils Fischer (Rotterdam)
Pancho Quinto und Andres Molino (Kuba) und der Schlagzeuger, Autor und Perkussionist Thomas Altmann öffneten mir den Weg in die kubanische Musik. Die religiösen Bata-Trommeln führten mich auch in die spirituelle und psychologische Wirkung afrikanisch basierter Musik ein. Ralf Steinhauer war hier eine große Hilfe.
Rhythmustherapeutische Fortbildungen in TaKeTiNa bei Reinhard Flatischler sowie 1990 mein erfolgreich abgeschlossenes Psychologie-Studium in Hamburg rundeten meine Ausbildung als ganzheitlicher „afrikanischer“ Musiker mit den Hauptinstrumenten: Congas, Kpanlogo, Djembe, Bata, Shekere, Dondon, div. Stickdrums ab.

Seit Ende der 1980er Jahre spiele ich bei afrikanischen und kubanischen Tanzworkshops und in Bands mit Alseny Camara (Guinea), Angelina Akpowo (Benin), Isaac Amissah (Ghana), Nii Kotey (Ghana) und anderen.

Auszeichnungen:
2004 „Comparsa“ (Rock und Pop-Preis in der Kategorie ‚Weltmusik’)
1999-2010 „Schräg“ (Marching-Band)
2001 Auszeichnung als Künstler des Jahres im Bereich ‚Walk Act‘

Watutsi
Performance

Als einer der ersten Rastas in seiner Heimatstadt Salvador in Brasilien ging Watutsi barfuß und in traditioneller afrikanischer Kleidung bekleidet in eine Kirche und verkündete: „Hier ist nicht das Haus Gottes, Gott ist überall!“ Für den Performer und Künstler Watutsi gibt es keine Trennung zwischen Musik, Tanz, Theater und Malerei; zwischen Spiritualität und Politik.

Als Alabé und Capoeira-Meister steht Watutsi in der Tradition seiner afrikanischen Vorfahr:innen. Tief verbunden mit den afro-brasilianischen Kulten der Orishas und des Candombles steht er der Rituellen Tanzpädagogik sehr nahe.

Stephanie Bangoura lernte, lebte und arbeitete mit Watutsi, als sie ihre Tanzlaufbahn begann und wie für viele andere Künstler:innen war er auch für sie eine große Inspiration, Unterstützung und Ermutigung. In Salvador gehört Watutsi zu den Pionieren der schwarzen Widerstandsbewegung. Watutsi lebt in Hamburg und gibt Tanz-, Capoeira– und Perkussionworkshops.

Teacher Training

Lernen Sie unsere Fortbildungen mit den Elementen der Rituellen Tanzpädagogik für Therapie, soziale Arbeit und Gruppenleitung kennen.

Creative Moves für Firmen

Entdecken Sie unsere kreativen Programme für Teams und Organisationen — mit Embodied Leadership, klarer Kommunikation und gestärktem Zusammenhalt.

Performance

Erleben Sie unser künstlerisches Format der Rituellen Tanzpädagogik, buchen sie uns für ihre Feier.